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Hawaii mit Kindern - Urlaub im Paradies

Hawaii, wie klingt das?

Nach Aloha, Blumenkränzen, Surfervibes und Traumstränden? Und ja, genau das haben wir auf Hawaii vorgefunden und noch vieles mehr….

Bei der Planung unserer Weltreise mit unseren damals 5-jährigen Zwillingen ist Hawaii eher zufällig „reingerutscht“. Australien und Asien waren gesetzt. Dazu wollten wir einen Freund in Washington D.C. besuchen. Und wir wollten einmal um die Welt rum, also quasi rechts zur Tür heraus und von links wiederkommen. Also ab mit dem Finger auf die Landkarte, Ideen sammeln und verwerfen…

...und hoppla, Hawaii? Hawaii! Also ging es auf unserer Weltreise nach einem Auftakt in Washington D.C. nach Hawaii. Eine der besten Entscheidungen überhaupt, Hawaii hat uns umgehauen.

Warum Hawaii?

Hawaii bietet eine unglaubliche Vielfalt: Tropische Paradiese, ein tiefer Canyon, eine spektakuläre Steilküste. Sonnenauf- und -untergänge auf Vulkanen. Wanderungen in schwarzen Vulkankratern und Lava-spuckende Vulkane. Traumstrände und Regenbögen. Spektakuläre Wasserfälle im Übermaß. Gute Burger, Poke Bowls und Mai Tai. Und Bier (Es gibt doch Bier auf Hawaii! BigWave). Einige der besten Surfspots der Welt, überhaupt DIE Surfkultur. Auch anderswo wird gesurft, aber auf Hawaii wird Surfen gelebt.

Aber für das Warum reicht eigentlich schon ein Wort: Aloha.

Aloha ist die Hawaiische Grußformel, zur Begrüßung und zum Abschied. Aber Aloha ist mehr, Aloha bedeutet Freundschaft, Liebe, Sympathie. Und Aloha ist keine Folklore mit Blumenkränzen, Aloha ist ein Lebensgefühl, spürbar in den Menschen und in der Landschaft.

Hawaii mit Kids?

Hawaii ist ein perfekter Ort für Urlaub mit Kindern! Es gibt total viel zu entdecken. Schöne Sandstrände, gerade für ältere Kids auch super zum Bodyboarden oder Surfen. Riesenschildkröten und Robben am Strand. Spannende aktive Vulkane. Und Hawaii ist einfach echt cool. Surfer, Skateboarder, super lässige Bars und Shops… Unsere 5jährigen Jungs waren schwer beeindruckt. Und wir auch. Da ist für Kids jeden Alters was dabei.

Die Infrastruktur ist auf den Inseln super. Wir haben einen Monat auf Hawaii verbracht und in dieser Zeit drei Inseln besucht: Kauai, Maui und Big Island (Hawaii). Plus Honolulu auf der Hauptinsel Oahu. Die Inseln sind nicht sooo groß, so dass man von einem Ort gut die jeweilige Insel auf Ausflügen mit dem Mietwagen entdecken kann (nur auf Big Island sind die Entfernungen etwas größer).

Unterkünfte auf Hawaii?

Hawaii ist ein Top-Touristenziel, vor allem für Touris aus USA und Kanada sowie Japaner. Entsprechend groß ist auch das Angebot an Hotels und anderen Unterkünften. Wir haben ausschließlich in Ferienwohnungen / Ferienhäusern gewohnt, da wir dort das Preis-Leistungsverhältnis besser finden und es auch schätzen, mehr Platz zu haben (damals zu viert, mittlerweile ja sogar zu sechst…). Gebucht haben wir über AirBnB und VRBO. Wir waren im Oktober / November da. Hawaii hat zwar quasi das ganze Jahr über Reisezeit, die Hochsaison ist im Wesentlichen zur Ferienzeit der USA, also im Sommer, über Weihnachten, Ostern… Es lohnt sich, außerhalb dieser Zeiten zu fahren!

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Wie ist die Anreise?

Kurz gesagt: Weit! Von der US-Westküste sind es nochmal knapp 4.000 km, wir sind von Washington D.C. nochmal 2 x 6 Stunden mit Umstieg in L.A geflogen. Ist auch von Deutschland aus in einem Rutsch machbar (vergleichbar mit Australien / Neuseeland), aber ob man sich damit gerade mit kleineren Kids einen Gefallen tut, sei dahin gestellt. Stop-Over – auch von mehreren Tagen – an der Westküste (L.A., San Francisco, Seattle…) oder auch New York sind gut möglich und empfehlenswert!

Wenn möglich, unbedingt Insel-Hopping machen und mehrere Inseln besuchen: Checkt, ob Ihr für den gleichen Preis oder wenig Aufpreis auch einen Gabelflug buchen könnt! Also z.B. nach Honolulu und von Maui oder Kauai zurück… Spart nicht nur Geld für einen Inselflug, sondern auch Zeit für den Transfer!

Was kostet der Spaß?

Das ist dann auch der Haken an der ganzen Sache: Hawaii ist leider eher ein teures Reiseziel! Zum Einen die Flüge, die allein schon aufgrund der Entfernung in der Regel wirklich teuer sind. Unsere Ferienhäuser und -wohnungen fanden wir sehr bezahlbar (ca. 80 USD pro Nacht, Honolulu teurer) mit zwei Schlafzimmern und netter Ausstattung. Aber diese haben wir auch rechtzeitig im Voraus gebucht, denn sooo groß ist die Auswahl an bezahlbaren Unterkünften nicht. In der Hochsaison sind die Preise und die Nachfrage natürlich nochmal deutlich höher. Dazu kommen Kosten für den Mietwagen, den man unbedingt braucht. Denn nur am Strand liegen, dafür muss man ja nicht nach Hawaii fliegen.

Wenn man Insel-Hopping macht und mehrere Inseln besucht (was man möglichst sollte, denn die Inseln bieten so unterschiedliche Attraktionen!), dann kommen noch die Inter-Island-Flüge dazu. Auch die Lebenshaltungskosten vor Ort sind nicht gerade günstig. Das Preisniveau in den Supermärkten liegt z.T. deutlich über dem deutschen, es müssen halt die meisten Lebensmittel über einen langen See- oder Luftweg auf die Inseln gebracht werden. Essen gehen in Restaurants ist vergleichbar oder teurer als in Deutschland. Auch Fast Food ist nicht ganz so günstig wie sonst auf dem US-Festland bzw. die gängigen Ketten nicht ganz so auf den Inseln verbreitet. Trotz des hohen Preis-Niveaus ist Hawaii aber jeden Cent wert, wirklich ein ganz besonderer Ort! 

Falls Ihr jetzt auch von einer Reise nach Hawaii träumt (zurecht!) und Euch noch weitere Tipps und Infos wünscht, folgt uns weiter auf flipflopblog.

Ich werde unsere ganz persönlichen Highlights der einzelnen Inseln hier in loser Folge vorstellen! Aloha und bis bald!

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Kommentare: 1
  • #1

    lavendelmomente.de (Samstag, 12 Mai 2018 14:54)

    Toller Beitrag! Hawaii ist einfach wunderschön und einzigartig! Sehr schön dargestellt! :-)